WiWö Teambuilding in Ameistal
Alle paar Monate trauen sich die Tapferen Wichtel und Wölflings Leiterinnen und Leiter hinaus ins Freie und starten ein gemeinsames Wochenende. Dieses Mal hat es sie in einen Ort verschlagen, den ich mir einfach nicht merken kann. Irgendwas wie Ameisental oder so. Na was solls. Baghira und seine Familie haben dort ein nettes Haus, in dem wir uns für ein Wochenende einnisten durften.
Kopf frei bekommen, Spiele spielen, spazieren gehen, Reden, Musik hören usw.. Eigentlich machen wir genau dasselbe wie bei einem Ausflug mit den Kindern, nur halt ohne Kinder.
Um die ganzen ansträngenden Wanderungen mit den Kindern gut überstehen zu können, trainieren wir schon etwas im Vorfeld. Also Schuhe angezogen, Rucksack mit den wichtigsten Sachen gepackt und ab geht der wilde Spaß. Es sieht zwar nur nach einem kleinen Spaziergang aus aber der hatte es richtig in sich.
Baghira unser Stubenpanther der sich bestens in der Umgebung auskannte, hatte die Leitung der Wanderung übernommen. Einmal links rum, dann wieder rechts rum und schon waren wir im ämmm, hmm…., da sollte eigentlich jetzt ein Waldstück sein… Naja egal, gehen wir mal da lang. Gefühlt wurde der Weg immer länger und länger und ein Ziel war noch nicht in Sicht. Langsam machte man sich etwas sorgen, dass wir evtl. nicht ganz richtig waren aber tapfere Pfadfinder finden immer einen Weg.
Wir durchlebten die Phasen einer typischen Wanderung.
- Phase eins – Jeder ist Top Motiviert und alle gehen vorne mit guten Tempo zusammen
- Phase zwei – Ein paar verlangsamen das Tempo und fallen zurück und rufen nach Pausen
- Phase drei – Die ersten warten auf die, die weiter hinten sind und machen eine Pause. Wenn dann die letzten angekommen sind, geht man weiter (Eine sehr komische Logik, weil die letzten dann niemals eine Pause haben, aber irgendwie ist das so)
- Phase vier – Die schwerste und am längsten andauernde Phase. Wir stellen Fragen und geben komische Sprüche ab:
Ist es noch weit? Sind wir bald da? Wann können wir eine Pause machen? Darf ich mein Essen schon essen? Wo ist eigentlich mein Rucksack? Darf ich den Regenwurm behalten?
Aber mein Highlight unter den ganzen Fragen und Sprüchen, die immer wieder kommen ist: „Ich kann nicht mehr, lasst mich zurück und sagt meiner Mama, dass ich sie lieb habe“.
Naja ok, ganz so schlimm war es nicht aber man kann die Kinder gut verstehen.
Das schönste bei so einem Wochenende sind dann dir ruhigen Momente, wo wir zusammensitzen und einfach über alles reden, dass uns gerade einfällt. Vor allem, bei so einen schönen Abend.
Natürlich dient so ein Wochenende auch der Planung. Welche Ausflüge machen wir dieses Jahr? Was werden die Schwerpunkte sein? Wo geht es hin? Aber am Ende ist es aber auch ein Erfolg, dass alle wissen, dass die WiWö-Heimabende jeden Montag von 17:00 bis 18:30 sind — aber hey, das Team ist motiviert.













Ich habe vom Teambuilding besonders in Erinnerung, dass wir ein 5 Tonnen Teleskop einen finsteren Feldweg einen Berg hinauf getragen haben, um dann einen 6mm großen Fleck zu sehen, der vielleicht der Saturn war… Oder der Jupiter… Oder ein Fleck
Hat aber Spaß gemacht und wir wussten danach, dass wir auch weiterhin die WiWö als Sparte machen ; )