Leider hatten unsere Kinder ab Mittwoch Mittag keine Zeit mehr zum schreiben, wir wissen also nicht, was für spannende Berichte entstanden wären, daher umreiße ich in Kürze was danach geschehen ist.
Den Mittwoch Nachmittag verbrachten die WiWö und GuSp gemeinsam am Pool, begonnen wurde mit dem Batiken von coolen Turnbeuteln gefolgt von einem Sprung in den Pool, am Abend haben wir dann unsere noch unförmigen Luftballon-Dingse in Alebrije verwandelt. Dabei handelt es sich um Geisterführer wie sie traditionell in Mexiko aus Pappmaché gestaltet werden. Unsere hätten dann noch einen letzten Anstrich mit Schwarzlichtfarbe bekommen sollen und wären dann bei der Disco zum Einsatz gekommen – aber auch so lässt sich das Ergebnis sehen und die Kinder hatten bei dem mehrtägigen Projekt viel Spaß, auch wenn bei manchen die Skepsis am Anfang noch groß war.
Nach ein paar mehr Seiten vom Hobbit als üblich, schliefen die Kinder ein, nur um Minuten später wieder geweckt zu werden. Es zeigte sich, dass die RaRo über einen verfluchten Inka-Schatz gestolpert sind und nur die tapferen WiWö konnten diesen Fluch brechen. Tief im Reich der Toten folgten die WiWö pfeilartigen Leuchterscheinungen und mussten bei einigen Mumien den Schatz zurück holen, bevor sie den Fluch brechen konnten und auch den tolpatschigen aus den Fängen der Inka-Mumien retten.
Der letzte Tag
Für den Donnerstag war eigentlich der Gruppenausflug angesetzt, doch der Wetterbericht machte uns einen Strich durch die Rechnung. Ein Gewitter zu Mittag und eine durchgehende Regenwahrscheinlichkeit von 90% brachte uns dazu, die Bergbesteigung in einen gemütlichen Spaziergang als Gruppe in den Ort zu ändern.
Um dennoch ein Gruppenerlebnis zu haben, wurden die Sparten gemischt und bekamen am Weg gemeinsame Aufgaben. So gab es ein Quiz (bei dem die WiWö richtig gerockt haben) und mussten einen hohen Turm aus Steinen bauen.
Gegen Mittag erreichten uns dann die ersten Corona-Verdachtsfälle. Wir beendeten unsere kleine Wanderung und verabschiedeten die Kinder in eine etwas späte Mittagspause. Es folgten lange Beratungen im Team, Telefonate mit 1450 und dem Land Tirol und wir kamen zu dem Schluss, dass wir das Lager leider abbrechen müssten. Blaguss konnte uns noch am nächsten Morgen einen Bus vermitteln (Hut ab für diese Leistung in Anbetracht der Distanz, Zeit und der Tatsache, dass als regionalen Busunternehmen keine Kapazitäten hatten). Nachdem alle Eltern und Kinder informiert waren, ging es an ein sehr spontanes und überraschend zügiges Packen, die Stimmung war im Keller und Kinder wie auch ich kämpften regelmäßig mit den Tränen, umso wichtiger war dann der Abschluss des Lagers am Lagerfeuer, bei dem wir trotz der unvorhergesehenen Kürze des Lagers einige Verleihungen feiern konnten.
Ihr erlebt spannende Abenteuer! Wir würden gerne zu einem von Euren köstlichen Mittagessen vorbeikommen. Liebe Grüße an die Küche.
Danke für die schönen Fotos und gut Pfad!
Vielen Dank für die tollen Berichte! Wir freuen uns täglich von euren Abenteuern zu lesen 🙂
Die Berichte sind echt toll! Vor allem das Essen scheint zu schmecken.
Liebe Grüße aus Wien,
Albert, Jana und Samuel
Vielen Dank für die Schilderungen und die Fotos! Das hört sich nach ganz viel Spaß an und macht uns daheim Gebliebenen fast neidisch. Freu mich immer, wenn ich von euch lese, bitte unbedingt weiter machen! 🙂
Liebe Grüße und weiterhin ein wunderbares Sommerlager!
Herzlichen Dank an alle WiWös für das Verfassen dieser Teils sehr detaillierten Berichten