Zaubern will gelernt sein
Da machten sich die WiWö auf, um einen netten Ausflug zu begehen und treffen sich am Bahnsteig Atzgersdorf, als plötzlich Briefe um Briefe eingetroffen sind. Denn was viele zwar vermutet hatten, gab es nun endlich schriftlich: Sie waren Hexen und Zauberer und nicht nur das: Der Unterricht beginnt HEUTE.
Also auf in den Strasswald Express. Das magische Schulgelände (für Muggle sah es aus wie ein kleines Häuschen der Pfadfinder) war eine gewaltige Burg.
Vor Ort wurden die Kinder in Häuser aufgeteilt und durften sofort die ersten Schulstunden — Zauberstäbe wurde geschaffen, mit Zaubertränken Schlangen beschworen, Runenschriften gelegt und die Wunder des Waldes erkundet. Danach zauberten uns die Küchenelfen ein zauberhaftes Essen und frisch gestärkt wurde ein Quidditch-Tunier ausgetragen.
Die Stimmung war ausgelassen und alles war perfekt – leider zu perfekt.
Denn es lüftete sich ein Geheimnis. In letzter Zeit verschwanden immer mehr Lehrerinnen und Lehrer und es war klar, dass eine dunkle Kraft ihr Unwesen am Schlossgelände trieb. Daher wurde jeder Stein umgedreht und die Kinder unterzogen die verbliebenen Lehrkräfte strengen Verhören: Es zeigte sich, dass Palumba verzaubert war und unfreiwillig böse Dinge tat — aber der Fluch konnte gebrochen werden und der Tag wurde mit einem Fest am Feuer beendet.
Es wurde gesungen, gezaubert und ein paar WiWö bekamen auch ihre Dschungelnamen!
Der Sonntag verging wie im Flug. Spannender Unterricht im Besenflug, Mugglekunde, Zauberkunst und abenteuerliche Pflege magischer Geschöpfe ließen die Zeit dahin schmelzen und so war es bereits wieder an der Zeit, den Strasswald Express zu besteigen und zurück zu fahren.
Kurz hatte der Zug etwas dagegen, denn nach nur wenigen Kilometern war die Fahrt unterbrochen, aber wir waren zwischenzeitlich zu gute Zauberer, um uns von solchen Kleinigkeiten aufhalten zu lassen.





wie magisch – wow