Georgstag 2026 – Der Drache Funki ist der Wächter des Buchs der Kinderrechte und benötigt unsere Hilfe
1. Ein spannender Georgstag rund um Kinderrechte
Am heurigen Georgstag der Pfadfinder und Pfadfinderinnen Österreichs waren auch unsere WiWö aus Atzgersdorf mit dabei. Bereits um 09:30 Uhr trafen wir uns mit unseren Kindern, um gemeinsam in Richtung Innenstadt aufzubrechen. Mit der U-Bahn ging es zum Karlsplatz, wo der Georgstag stattfand.
Dort erwartete die Kinder eine besondere Mission: Der Drache Funki, der Wächter des Buchs der Kinderrechte, war zu hoch geflogen und dabei krank geworden. Die Drachengrippe ließ ihn Niesen und dabei sind die Seiten des Buches überall verstreut worden. Nun mussten die Kinder helfen, die verlorenen Kinderrechte wiederzufinden.
Bei verschiedenen Stationen und Spielen konnten die WiWö gemeinsam Aufgaben lösen, Rätsel knacken und dabei mehr über die Rechte von Kindern lernen. Spielerisch entdeckten sie, dass jedes Kind wichtige Rechte hat – zum Beispiel das Recht auf Bildung, auf Schutz oder darauf, gehört zu werden. Schritt für Schritt sammelten die Kinder die verlorenen Inhalte ein, bis schließlich gemeinsam mit Funki das Buch der Kinderrechte wieder zusammengesetzt werden konnte.
Aber nicht nur die WiWö waren am Geororgstag, zusammen mit uns wuselten auch die Biber am Karlsplatz herum und erledigten Aufgaben und auch die GuSp waren in der Nähe. Die CaEx hielten Workshops zu den Kinderrechten ab und die RaRo hatten eine Führung im Parlament mit anschließender Diskussion mit Politikern.
2. Eine bunte Demonstration durch die Wiener Innenstadt
Nach dem gemeinsamen Abschluss des Programms blieb der Georgstag jedoch nicht nur auf dem Karlsplatz. Die Pfadfinderinnen und Pfadfinder wollten auch nach außen sichtbar machen, wie wichtig Kinderrechte sind.
Dafür formierte sich eine große, bunte Demonstration durch die Innenstadt von Wien. Mit vielen Fahnen, Bannern und lauten Rufen machten sich die Gruppen auf den Weg. Auch unsere WiWö waren mit Begeisterung dabei.
Die Demonstration zeigte eindrucksvoll, wie viele junge Menschen sich gemeinsam für ein wichtiges Thema einsetzen können. Die Kinder konnten erleben, dass ihre Stimmen gehört werden und dass sie selbst Teil einer großen Gemeinschaft sind, die sich für eine bessere Zukunft einsetzt.
3. Warum Kinderrechte uns alle betreffen
Der Georgstag hat unseren WiWö nicht nur viel Spaß gemacht, sondern auch eine wichtige Botschaft vermittelt: Kinderrechte gehen uns alle etwas an.
Kinder haben besondere Rechte, weil sie Schutz, Unterstützung und Möglichkeiten brauchen, um sich gut entwickeln zu können. Dazu gehört zum Beispiel das Recht auf Bildung, auf Freizeit, auf Sicherheit und darauf, ihre Meinung zu sagen.
Gerade Organisationen wie die Pfadfinder und Pfadfinderinnen Österreichs versuchen, diese Werte im Alltag zu leben. Bei den Pfadfindern lernen Kinder, Verantwortung zu übernehmen, aufeinander zu achten und gemeinsam Lösungen zu finden.
Der Georgstag hat gezeigt, dass Kinderrechte nicht selbstverständlich sind – sie müssen immer wieder sichtbar gemacht und verteidigt werden. Umso wichtiger ist es, dass viele Menschen – Kinder wie Erwachsene – gemeinsam dafür eintreten.
Unsere WiWö haben an diesem Tag nicht nur dem Drachen Funki geholfen, sondern auch gelernt, dass jede und jeder etwas dazu beitragen kann, die Welt ein Stück besser zu machen.
4. Wer oder Was ist der Georgstag?
Der Georgstag ist für Pfadfinderinnen und Pfadfinder auf der ganzen Welt einer der wichtigsten Tage im Pfadfinderjahr. Gefeiert wird er rund um den 23. April, den Gedenktag des heiligen Georg von Lydda, der als Schutzpatron der Pfadfinder gilt. Die Legende erzählt, dass er mutig gegen einen Drachen kämpfte, um andere Menschen zu schützen – ein Symbol für Mut, Hilfsbereitschaft und das Einstehen für das Gute.
Auch für die Pfadfinder und Pfadfinderinnen Österreichs ist der Georgstag ein besonderer Anlass. Viele Gruppen nutzen diesen Tag, um gemeinsam zusammenzukommen, Pfadfinderwerte sichtbar zu machen und als große Gemeinschaft aufzutreten. Oft treffen sich ganze Regionen oder Städte zu großen Aktionen, bei denen hunderte oder sogar tausende Kinder und Jugendliche teilnehmen.
Über die letzten Jahrzehnte hinweg gab es dabei viele unterschiedliche Formen, den Georgstag zu feiern. Häufig stehen Spielprogramme, Stationenläufe oder thematische Abenteuer im Mittelpunkt. In manchen Jahren waren die Kinder zum Beispiel als Entdecker unterwegs, mussten gemeinsam Rätsel lösen oder Aufgaben bewältigen, um eine Geschichte zu Ende zu bringen. Andere Georgstage standen unter Themen wie Umweltschutz, Frieden oder Zusammenhalt. Dabei sammelten die Kinder Müll in Parks, bauten kreative Kunstwerke aus Naturmaterialien oder lernten bei Stationen, wie man nachhaltig lebt.
Ein weiterer wichtiger Bestandteil vieler Georgstage sind gemeinsame Feiern oder Versammlungen. Oft kommen alle Gruppen zusammen, singen Pfadfinderlieder, hören kurze Ansprachen oder erneuern symbolisch ihr Pfadfinderversprechen. Dadurch wird spürbar, dass man Teil einer weltweiten Bewegung ist, die auf gemeinsame Werte baut.
In den letzten Jahren wurden Georgstage auch immer öfter genutzt, um gesellschaftliche Themen sichtbar zu machen. So gab es Aktionen für mehr Klimaschutz, Solidaritätsaktionen für Menschen in Not oder – wie heuer – Programme rund um Kinderrechte. Manchmal ziehen die Pfadfinderinnen und Pfadfinder anschließend gemeinsam durch die Stadt, zeigen Flaggen und Banner und machen deutlich: Junge Menschen haben eine Stimme und setzen sich aktiv für eine bessere Welt ein.
Der Georgstag verbindet damit Tradition und Engagement: Er erinnert an die Geschichte und Werte der Pfadfinderbewegung, zeigt aber gleichzeitig, wie Kinder und Jugendliche diese Werte heute leben – mutig, hilfsbereit und gemeinsam.









Hey,
schaut echt nach einem sehr coolen Ausflug aus und das Thema war ja auch super wichtig.
Weiter so!
LG
Thomas von Bär